Tüll

Als Tüll bezeichnet man ein netzartiges Gewebe. Die netzartige Struktur entsteht, indem man beim Weben je zwei beisammenliegende Kettfäden nach jedem Einschuss verdreht.

Dadurch kann der neue Schussfaden nicht ganz an den vorhergehenden Schussfaden angeschlagen werden, da sich die Kettfäden dazwischen kreuzen.

Die Kettfäden können entweder abwechselnd nach rechts und nach links oder immer in dieselbe Richtung gedreht werden.

Stoffe aus Tüll bei dlauer.design

Tüll Spitze mit Stickerei beidseitig Bogenkante
Black ist beautiful. Black Beauty auch. BAer hier geht es nicht um Pferde. Verschwenderische Seiden-Spitze. Das Besondere: beidseitige gestickte Abschlusskante!
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Blumen Seiden Spitze
Verschwenderische Seiden-Spitze. Das Besondere: beidseitige gestickte Abschlusskante! Strahlendes Orangerot mit leichtem Schimmer.
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Seiden Spitze mit eleganter Abschlusskante
Verschwenderische Seiden-Spitze. Das Besondere: beidseitige gestickte Abschlusskante! Schmeichelndes Altrosa mit leichtem Schimmer.
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Blumen Stickerei auf elastischem Tüll
Eleganter bestickter Tüll. Das Besondere: beidseitige gestickte Abschlusskante! Ein wunderschöner Smaragd-grüner Ton . F
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Tüll mit Stickerei
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24,00 EUR pro lfdm.


Bestandteile

Tüll wird aus Garnen verschiedener Feinheit gewebt.
Es kann glatt und einfach oder gestreift, gemustert, in Seide broschiert oder auch auf weißem oder schwarzem Grund mit bunten Blumen gestickt vorkommen.

Der Begriff Tüll leitet sich von der französischen Stadt/Region Tulle ab, welche im 19. Jh. für derartige Gewebe bekannt war.

Befriff Gewebe

Gewebe ist der Oberbegriff für manuell oder maschinell gefertigte Erzeugnisse der Weberei wie Tuch, Samt, Velours, Plüsch, Frottee und sonstige textile Flächengebilde aus mindestens zwei rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig verkreuzten Fadensystemen.

Die Fäden in Längsrichtung bezeichnet man als Kette oder Kettfäden. Die Querfäden heißen Schuss oder Schussfäden. Verbunden sind die Fäden durch die Verbindungsart Fadenverkreuzung. Fadenverkreuzung bedeutet nicht, dass Fäden kreuzend aufeinander liegen, sondern, dass Fäden in einem bestimmten Rhythmus (der Bindung genannt wird) über und unter den querliegenden Fäden durchgehen. Damit ein Gewebe ausreichend schiebefest ist, müssen die Kett- und Schussfäden meistens relativ dicht gewebt werden. Deshalb weisen die Gewebe bis auf wenige Ausnahmen auch ein geschlossenes Warenbild auf.

Spitze

Im Zusammenhang mit Textilien und Kleidung steht Spitze für sehr unterschiedliche dekorative Elemente.
Die nur aus Garn oder aus Garn und Stoff bestehen.
Spitze ist ein durchbrochenes Gewebe. Zwischen den Fäden werden Löcher unterschiedlicher Größe gebildet, daraus ergibt sich ein Muster.
Meistens wurden und werden Spitzen als Randverzierung an Kleidungsstücken verwendet.
Heute werden Spitzen für die Bekleidung hauptsächlich für Dessous, Lingerie, Nachtwäsche, Damenoberbekleidung, Brautkleider und Trachten verwendet. Zum Anderen findet ein Großteil der Spitzen Verwendung bei der Fertigung von Tischwäsche und Gardinen als auch bei der Herstellung von liturgischen Gewändern.